die Filmwerkstatt im September macht Sie bekannt mit den
Preisträgern des diesjährigen reisenden Festivals “Kino
im Fluss / Cinéfleuve“, das vom 30. Juni bis 9. Juli stattfand.
Wer also beim Festival Anfang Juli verhindert war, hat
nun die Chance, die prämierten Filme "en bloc" zu sehen.
Am Donnerstag, den 8. September, 20 Uhr zeigen wir in
Zusammenarbeit mit dem kino achteinhalb, Nauwieser Straße
19, 66111 Saarbrücken folgende Filme:
ZERO
DEGRE, LES ECRANS
von Aurélien Zann und Céline Jeanmougin, F2004, 4 min.
- Erster Preis in der Kategorie Experimentalfilm/Videokunst
- Die Jurybegründung: "Für die technische Qualität der
Animation, die zu einem sehr schönen Gesamtwerk führt.
Ohne überflüssige Effekte trägt diese schöne Symbiose
zwischen visuellen und auditiven Mitteln zur Magie des
Gesamten bei".
DAWN
von Barbara Herold, D 2004, 4 min.14
- Zweiter Preis in der Kategorie Experimentalfilm/Videokunst
- "Mit impressionistischen Charakter und einer Farbwahl,
die der Palette eines Turners ähnelt, öffnet diese sehr
sensible Videoarbeit die Türen zur Phantasie."
SONIA
von Nathalie Delaunoy, B 2005, 48 min.
- Preis in der Kategorie Dokumentarfilm
- "Die Geschichte lässt uns auf eine außergewöhnlich nahe
Art und Weise in das Leben dieser „Dame, die die Herren
empfängt“ eintreten. Auf der Leinwand erweckt Nathalie
Delaunoy das Gefühl, einerseits völlig abwesend zu sein
und Sonia den gesamten Raum zu überlassen, andererseits
aber auch aufgrund ihrer intelligenten und sensiblen Fragen
außergewöhnlich präsent zu sein. Der Schnitt ist sehr
flüssig und verleiht dem Film eine große Glaubwürdigkeit."
TANGO
NERO
von Delphine Renard, B 2005, 11 min.23
- Preis in der Kategorie Animationsfilm
- "Jede Einstellung kann man wie ein animiertes Bild betrachten.
Der Zuschauer wird von diesem Farbenfeuerwerk in der Beschreibung
Venedigs im Sturm erobert, die im totalen Gegensatz zu
der klassischen Handlung der „Série noire“ steht."
ALICE ET MOI
von Micha Wald, B 2004, 19 min.
- Erster Preis in der Kategorie Kurzspielfilm
- "Diese kleine Komödie vermeidet alle Gefahren des Genres
dank eines sparsamen Gebrauchs von freiwilligen oder notwendigen
Mitteln, einer schönen Führung talentierter Schauspieler
und eines lebendigen und flinken Schnitts. Eine große
Viertelstunde des Glücks, noch verstärkt durch die Eintönigkeit
des Dekors."
UNE DOUCE JEUNESSE
von Gaël Zaks, F 2005, 20 min.
- Zweiter Preis in der Kategorie Kurzspielfilm - "Eine
schöne Regiearbeit, feinsinnige Portraits im Dienste der
Beschreibung einer unwahrscheinlichen Begegnung machen
den Charme dieser kurzen Geschichte aus."